Currency Related Swaps der HypoVereinsbank


Swap-Verluste gegenüber der HypoVereinsbank abwehren

Rechtsanwalt Willers liegen von verschiedenen Mandanten sogenannte Currency Related Swaps der HypoVereinsbank vor. Nach Ablauf dieser Swap-Abschlüsse verlangt die HypoVereinsbank teilweise erhebliche Summen im sechs- bis achtstelligen Bereich nach Beendigung des Swap-Geschäfts zurück.

Die Konditionen der Currceny Related Swaps erscheinen einfach, wenn man die Unterlagen im Nachhinein im Detail prüft. Meistens wurde eine Wette auf den EUR/CHF - Kursverlauf an die Kunden verkauft. Natürlich nicht als Wettgeschäft, sondern als sicheres Investment um angeblich laufende Darlehenszinsen zu verringern. Die Verkaufsprospekt wurden bereits auch vom Landgericht und Oberlandesgericht München als in Gänze ungeeignet für eine ordnungsgemäße Aufklärung über die Risiken dieser Geldanlage gesehen.

Die Basissummen von stets mehreren Millionen Euro und der Anstieg des Schweizer Franken führen bereits zu erheblichen Verlusten durch die laufenden Fixings während der Laufzeit - teilweise im deutlich sechstelligen Bereich. Die von der HypoVereinsbank bei Ablauf errechneten Summen übersteigen jedoch zumeist jegliche Grenzen dessen, was dem Kunden bei Abschluss des Currency Related Swaps versprochen wurde.

Im Raum steht zudem der Verdacht, dass sich die HypoVereinsbank mit diesen Currency Related Swaps gegen die Risiken eigener bereits eingegangener Währungsgeschäfte absicherte. Die HypoVereinsbank wettete nach dieser These selbst mit erheblichen Summen auf ein Ansteigen des Euro gegenüber dem Schweizer Franken und gab womöglich mit den Currency Related Swaps dieses Risiko an ihre Kunden weiter.

Aus Sicht von Rechtsanwalt Thomas Willers sind diese Currency Related Swaps in jedem Fall rechtlich angreifbar und Kunden der HypoVereinsbank, die sich mit hohen Zahlungsforderungen der HypoVereinsbank konfrontiert sehen, haben gute Erfolgsaussichten sich vor Gericht erfolgreich gegen die HypoVereinsbank zur Wehr zu setzen.

Nach Prüfung der Unterlagen ist zudem erkennbar, dass die Currency Related Swaps erheblich zum Nachteil des jeweiligen Kunden konstruiert wurden und somit einen erheblichen anfänglichen negativen Marktwert beinhalten. Die unterlassene Aufklärung über den anfänglichen negativen Marktwert führt bereits an sich gemäß BGH, Grundsatzurteil vom 22.03.2011 (Az. XI ZR 33/10), zum umfänglichen Schadensersatzanspruch des Kunden gegen die Bank.

Die HypoVereinsbank verleitete eine Vielzahl von Kunden zu hochspekulativen Swap-Abschlüssen mit etlichen fremden Währungen als Grundlage. Die Bank sieht sich einer erheblichen Anzahl von Gerichtsverfahren ausgesetzt. In etlichen Fällen sprechen die Gerichte den Kunden ihre geltend gemachten Schadensersatzansprüche zu. Wegen dem Sitz der HypoVereinsbank in München sind das Landgericht München und das Oberlandesgericht München bei etlichen Verfahren zuständig. Die Rechtsprechung dieser beiden Gerichte hat sich in den letzten Monaten offensichtlich verfestigt, auch wenn die drei Bankensenate des Oberlandesgerichts München eher unterschiedliche Ansichten zu einzelnen wesentlichen Aspekten hatten.

Rechtsanwalt Thomas Willers berät und vertritt Kunden der HypoVereinsbank außergerichtlich und vor Gericht, die zu Swap-Abschlüssen verleitet wurden und sich Aufforderungen der HypoVereinsbank über erhebliche Summen ausgesetzt sehen.





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